Unsere liebsten Traditionen zum 1. Advent.

Aktualisiert: Feb 14

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Schon im November fragen meine Kinder gefühlt stündlich, wann sie endlich ihren Baum bekommen und machen Pläne, wie sie ihn schmücken wollen. Seit ich diese süße Bastelidee mal so ähnlich in dem Kinderkunst-Kreativbuch von der Wasfürmich Bloggerin Claudia Schaumann entdeckt habe, gehört sie zu unserem fixen Adventprogramm.

Es ist zugegeben der Programmpunkt, der mir bei den Weihnachtsvorbereitungen die meisten Nerven kostet, aber für meine Kinder dafür ein fixes Highlight. Meistens schaffe ich es nämlich nicht, als super organisierte und vorausarbeitende Mama, die ich bin (ähhmm), den Baum schon vorher aus dem Karton auszuschneiden. Stattdessen stehen zwei aufgeregt tanzende, und die Pinsel in Startposition schwingende, Kinder neben mir, während ich noch versuche die Pappe zu schneiden und gleichzeitig darum kämpfe, dass sie ihre Malschürzen anziehen, bevor die Farben geöffnet werden. Aber irgendwann gibt der Karton immer nach und sie können endlich drauflos malen. Meistens besorge ich mindestens 3 verschiedene Grüntöne. Das macht die Farbe schön lebendig. Ansonsten ist dieses kleine DIY denkbar einfach:

Auf einem großen Versandkarton einen Baum aufmalen. Hier empfiehlt es sich, die Tannenspitzen leicht nach oben gebogen aufzumalen, so hält später der Schmuck besser. In der Mitte einen Schlitz von unten bis ungefähr zur Mitte vorsehen und mit einem Cutter ausschneiden. Den ausgeschnittenen Baum nehme ich dann gleich als Vorlage für die zweite Hälfte. Diesmal den Schlitz von oben bis circa zur Mitte vorsehen. Dann von beiden Seiten anmalen, wobei ich dies eher am Tisch als am Boden empfehlen würde - für euch getestet. Und dann die Badewanne einlassen um die Kinder wieder aus der Farbe zu schälen.

Nach dem Trocknen kann man den Baum zusammenstecken und dekorieren. Wir haben dieses Jahr goldene Sterne zum aufkleben gehabt, außerdem weiße Filz-Bodengleiter (die man unten auf die Stuhlbeine klebt) als Schneeflocken. Die Kinder lieben ihren Baum und haben ihn (erst nach meinem Shooting) ganz liebevoll mit Weihnachtsanhängern dekoriert.

Was für die Kinder der Baum, ist für mich das Apfelbrot. Ohne dem charakteristisch weihnachtlichen Duft in der Wohnung, wenn es langsam im Ofen backt, gibt es für mich keinen 1. Advent. Da würde einfach etwas fehlen. Zum Glück ist es super schnell gemacht und überzeugt mich auch von den Inhaltsstoffen:


Für mein Ohne-dich-gibt-es-keinen-1.-Advent-Apfelbrot braucht man:


200g Feigen

50g Dörrpflaumen und

250g Rosinen über Nacht in

250ml Rum oder Apfelsaft oder einer Mischung aus beidem, einweichen.


Am nächsten (oder übernächsten...) Tag

250g Dinkelmehl,

250g Vollkorn-Dinkelmehl,

250g Zucker,

1 TL Salz,

1 EL Kakao,

1 TL Zimt,

1 TL Lebkuchengewürz und

1 Pck Backpulver mischen


1 kg Äpfel raspeln (ich raspel immer den ganzen Apfel inklusive Schale und verwende nur das Kerngehäuse nicht)


Die eingelegten Trockenfrüchte (inklusive Apfelsaft oder Rum) mit den

trockenen Zutaten,

den geriebenen Äpfeln und

150g Walnüssen (unbedingt gute Einheimische verwenden!) und

1 Ei gut durchmischen (ich finde das geht am Besten mit der Hand) und in eine gefettete Kastenform füllen.


Alles bei 180°C Umluft circa 1 Stunde backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Je nach Ofen kann sich die Backzeit auf 1,5 Stunden verlängern.


Dieses Brot hält sich gut verpackt 2-3 Wochen, wenn es nicht vorher aufgegessen wurde. Meistens friere ich noch einen Teil ein, um zu Weihnachten auch noch etwas davon zu haben.

Und für alle, die jetzt noch skeptisch denken: "Ich mag ja gar kein Früchtebrot" - Das haben sie vorher alle gesagt, und dann war es schneller aufgegessen, als ich schauen konnte. Meine letzten Workshop-Teilnehmer waren jedenfalls sehr begeistert und meine Freundinnen konnten beim Adventkranzbinden letztes Wochenende auch nicht die Finger davon lassen. Zum Glück habe ich noch etwas eingefroren, sonst müsste ich vor dem 1. Advent noch nachproduzieren. Sonst wäre es schließlich kein 1. Advent. :)


Was sind deine liebsten Traditionen zum Start in die Weihnachtszeit?


Alles Liebe,

Katharina

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