Unsere Weltraumparty zum 5. Geburtstag mit Schatzsuche

Aktualisiert: Feb 14

Es ist nun schon eine Weile her, aber vorenthalten möchte ich euch unseren Weltraum-Geburtstag zum 5. Jahrestag meiner großen Tochter nicht. Hier habe ich euch schon unsere Einladungen gezeigt. Vielleicht erinnert ihr euch.

Ich war selber etwas überrascht, als sie sich dieses Thema ausgesucht hat, aber sie wollte es unbedingt und hat sich eine Zeit lang auch sehr intensiv mit dem Sonnensystem und unseren Planeten beschäftigt. Das Thema an sich ist äußerst dankbar. Auf Pinterest findet man unzählige Ideen. Das war auch gleich wieder mein Problem. Bei so viel Inspiration kriege ich immer Schnappatmung und würde am liebsten alles machen. Das geht natürlich nicht. Meistens ist es mein Mann, der mir dann den Sauerstoff reicht und ganz ruhig aber beharrlich ins Ohr flüstert: "Alles kann, nichts muss..."

Und so bin ich es dann auch wirklich ruhig angegangen. Die Kinder haben sich wieder eine Schnitzeljagd gewünscht. Die habe ich sofort an meinen Mann weitergereicht. Er macht das wunderbar, auch wenn ich in der Vorbereitungsphase ab und zu meine Zweifel habe. Ich bin nämlich eher so der Typ "Durchorganisiert" während mein Mann auch gerne der Typ "Letzter Drücker" ist. So kam es, dass ich ihn 2 Wochen vorher sehr nebenbei auch schon mehrfach nach dem Status der Vorbereitungen gefragt habe, während er nur milde lächelte und meinte: "kein Sorge, Schatz"

Genau in der Zeit habe ich beim Mastermum-Podcast Raw and Real eine wunderbare Folge über das Abgeben gehört. Der Partner kann nur gleichberechtigt Aufgaben übernehmen, wenn man bereit ist die Aufgabe auch wirklich abzugeben. Mit aller Verantwortung und aller Konsequenz, falls es schief läuft. So wahr. Und definitiv noch eine Baustelle bei mir.


Aber ich schweife ab. Nun also zu meinen Tipps für eine entspannte Weltraumparty:

Leere Milchflaschen habe ich mit dem Bild eines Astronauten beklebt, fertig war das Astronautenwasser.

Ich habe einen einfachen Rührkuchen gebacken und diesen aufs Blech gestrichen. Dann habe ich mit einem Raketenausstecher den Teig in Form gebracht, mit Marillenmarmelade bestrichen und mit Schokolade überzogen und mit ein paar Zuckerperlen verziert. Fertig waren kleine Raumschiffküchlein für die Partygesellschaft.

Wir hatten Ende September nochmal überraschend schönes Wetter, so dass wir die ganze Feier spontan auf den Spielplatz verlegt haben. Die Kinder haben dort viel frei gespielt, wollten aber irgendwann auch ein paar Spiele von mir angeboten bekommen. Dafür hatte ich Topfschlagen, Sackhüpfen und ein Wurfspiel vorbereitet. Die Kinder waren begeistert.

Irgendwann haben wir dann alles zusammengepackt und sind nach Hause, schließlich wartete dort noch ein Schatz. Der Schatz wurde von einem Astronauten versteckt, der auch netterweise Hinweise hinterlassen hatte. Mit einer Karte musste der nächste Stern gefunden werden, an der Station war dann eine Aufgabe zu lösen und als Belohnung gab es eine Zahl und eine neue Karte zur nächsten Station. Die gesammelten Zahlen ergaben später eine Telefonnummer, unter der der Astronaut persönlich erreichbar war.

Ein befreundeter Papa hat sich dafür im Nebenzimmer versteckt und für mehr Authentizität sogar weißes Rauschen ins Telefon eingespielt. Vom Astronauten persönlich gab es dann den letzten Hinweis zu dem Ort, an dem der Schatz versteckt war.

Folgende Aufgaben waren bei unserer Schnitzeljagd zu lösen:

  • Das Bild eines Astronauten puzzeln,

  • es musste Astronautennahrung verkostet werden - hier wurde einem Kind die Augen verbunden und es wurde je ein kleines Stück Apfel, Weintraube, Mais und Würstel zum erraten in den Mund gesteckt. Meine Kinder, und auch ein paar Kinder im Freundeskreis sind eigentlich sehr heikel, was unbekanntes Essen angeht, hier waren sie allerdings kaum zu bremsen.

  • es mussten mindestens 5 Planeten von den Kindern genannt werden

  • es wurde von Stern zu Stern gehüpft

  • und zum Abschluss haben alle Kinder gemeinsam eine Kuscheltierrakete gestartet.

Nachdem sie alle Aufgaben gelöst hatten, hatten sie alle Zahlen bekommen und konnten den Astronauten anrufen. Die Kinder waren so begeistert.

Nach der ganzen Aufregung durfte noch ein wenig gespielt werden. Zum Abschluss gab es noch eine kleine Jause und dann war die Weltraumparty auch schon wieder vorbei.


Thematisch passend haben wir auch die Geschenke für unsere kleine Astronautin ausgesucht. Das waren:

Es war wieder ein tolles Fest, von dem wir und die Kinder noch lange geredet haben.


Wie ist es bei dir mit den Partyvorbereitungen? Bist du Team "Durchorganisiert-mit-Schnappatmung" oder Team "Letzter-Drücker-aber-entspannt"?


Alles Liebe,

Katharina

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