Rezept Bärlauch-Oxymel

Aktualisiert: März 20

Die Bärlauchzeit geht nun los. Hast du ihn schon entdeckt?

Die ersten Spitzen schaffen es bei mir gar nicht bis nach Hause sondern werden vor Ort vernascht.

Wenn es die ersten Blätter mal nach Hause geschafft haben wandern sie dort gleich auf ein Butterbrot. Später werden dann die Bärlauchklassiker wie Pesto und Suppe gemacht.


Bärlauch gibt uns Bärenkräfte

Nach dem langen Winter ist es kein Wunder, dass wir uns alle so auf das erste frische Grün freuen. Und gerade der Bärlauch schenkt uns im zeitigen Frühjahr viel Energie. Schließlich verleiht der Bärlauch Bärenkräfte, er erweitert die Blutgefäße und kann so helfen den Blutdruck zu senken, ebenso hilft er bei erhöhten Cholesterinwerten, er wirkt krampflösend, entzündungshemmend, regt die Verdauung an und ist die ideale Pflanze für eine entgiftende Frühjahrskur. Bärlauch wirkt gegen Bakterien, Viren, Pilze und Würmer speziell im Darm ohne dabei die nützlichen Darmbakterien zu zerstören und bringt so die Verdauung wieder in Schwung.

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Alle Teile des Bärlauch sind essbar!

Aber wusstest du, dass alle Teile vom Bärlauch essbar sind? Die jungen Blätter, die noch geschlossenen Blütenknospen, die offenen Blüten, die Samenstände (ab Juni) und später im Herbst auch die Wurzel.


Vor allem die noch geschlossenen Blütenknospen sind für mich eine wahre Delikatesse. Wenn ich aus den ersten Blättern genug Pesto eingefroren und Suppe gegessen habe verarbeite ich die Blütenknospen gerne zu Oxymel.

Bei den Blüten und Blütenknospen besteht auch im Gegensatz zu den Blättern keine Verwechslungsgefahr mit dem sehr giftigen Maiglöckchen.


Oxymel ist ein natürliches Heil- und Stärkungsmittel aus Essig und Honig und wurde bereits im Altertum als Medikament eingesetzt. Sowohl Essig als auch Honig sind in ihrer Reinform bereits hochwirksame natürliche Stärkungsmittel vollgestopft mit Vitaminen, Enzymen, Antioxidanzien und vielem mehr. Im Oxymel verstärken sich diese beiden Naturprodukte zu einem hochwirksamen Ganzen, das die Abwehrkräfte stärkt, den Mineralstoffhaushalt ausgleicht und das Mikrobiom im Darm unterstützt.

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Rezept Bärlauch-Oxymel


Für das Bärlauchoxymel brauchst du:

200g Blütenhonig mit

50g Apfelessig und

1/4 TL Natursalz mischen und

2 handvoll klein geschnittene Bärlauchblütenknospen unterrühren.


2 Wochen kühl und dunkel ausziehen lassen und anschließend filtrieren und in saubere Flaschen füllen.


Ich trinke das Oxymel gerne verdünnt wie Holundersirup. Da bin ich in meiner kleinen Familie aber die Einzige. Durch den starken Knoblauchgeschmack passt es auch sehr gut zu herzhaften Salatdressings.

Es stärkt das Mikrobiom im Darm und hilft damit unserem Immunsystem fit zu bleiben, es gleicht den Mineralstoffhaushalt aus und wirkt unterstützend bei einer Frühjahrskur.

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Weitere Rezepte und ganz viel Wissenswertes rund um Oxymel gibt es übrigens in meinem Ostergeschenke Workshop. Außerdem zaubern wir da kleine Naturkosmetik-Geschenke aus den ersten Frühlingsblüten für dein Osternest.

Alle Infos und Anmeldung findest hier.


Ich freue mich auf dich.

Katharina

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